Geschichte

Die Zürcher Ziegeleien AG hat ihren Ursprung in der 1865 gegründeten Mechanischen Backsteinfabrik Zürich, die 1912 gemeinsam mit vier anderen Ziegeleibetrieben zu den Zürcher Ziegeleien zusammengeschlossen wurde. 

 

Die Anfänge

Auf dem Gebiet der Stadt Zürich wurde jahrhundertelang Lehm abgebaut, insbesondere die Gebiete rund um den Üetliberg erwiesen sich als erträglich. Mit der Gründung der «Mechanischen Backsteinfabrik in Zürich» wurde der Grundstein für die späteren Zürcher Ziegeleien gelegt. In den Archiven erscheint als offizielles Gründungsdatum der 1. Juni 1865. Die Gründung der «Thonwarenfabrik Laufen» im damals noch bernischen Laufental erfolgte am 4. Juli 1892.

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Am Anfang war der Lehm

Der Abbau des Lehms und seine Verarbeitung zu Ziegeln, Backsteinen und anderen Tonwaren geht in der Stadt Zürich schon auf Jahrhunderte zurück. Ab dem 14. Jahrhundert entwickelte sich ein ausgeprägtes Zieglergewerbe.

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Geschichte Ringofen Mechanische Backsteinfabrik Binz
Im Zeitalter der Mechanisierung

Dank technischer Entwicklungen wie der Strangpresse und des Ringofens entstanden im Zuge der Industralisierung die ersten mechanischen Ziegeleien.

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Zusammenschluss und Expansion

Das Jahr 1912 brachte den Zusammenschluss der beiden grossen Gesellschaften Mechanische Backsteinfabrik Zürich und Ziegeleien Albishof-Heurieth zu der neuen Firma Zürcher Ziegeleien. Die Initiative zu diesem Zusammenschluss stammte von den beiden Unternehmern, Ziegeleibesitzern und Brüdern Ernst und Jacob II. Schmidheiny. Es folgten kriegsbedingt turbulente Jahrzehnte. Da sich die Stadt Zürich über die Jahrzehnte hinweg immer weiter in Richtung Süden ausdehnte, wurden die Produktionsstandorte auf heutigem Stadtgebiet im Laufe des 20. Jahrhunderts schrittweise aufgegeben und durch Werke ausserhalb der Stadt ersetzt.

Geschichte Zürcher Ziegeleien Ziegelei Rafz
Die Ziegeleien in der Stadt Zürich schliessen sich zusammen

Nach der Jahrhundertwende waren die stadtzürcherischen Ziegeleien zu Rationalisierungen gezwungen. Folglich schlossen sich die Gesellschaften 1912 zu den Zürcher Ziegeleien zusammen.

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Geschichte Zürcher Ziegeleien Arbeiter Werk Tiergarten
Konsolidierung in der Zwischenkriegszeit

Die Jahre zwischen den beiden Weltkriegen brachte die Verschmelzung der Ostschweizer Ziegeleien der Schmidheiny-Gruppe mit den Zürcher Ziegeleien.

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Wachstumsjahre, Strukturwandel und Neuorientierung

Die Nachkriegszeit war geprägt von einem starken Wachstum der Geschäftstätigkeit. Durch Partnerschaften und Übernahmen vergrösserten die Zürcher Ziegeleien nicht nur ihren Umsatz, sondern erschlossen sich auch neue Tätigkeitsfelder. Ab Mitte der 1970er-Jahre orientierte sich das Unternehmen neu und stiess in branchenfremde Bereiche vor. Diese Entwicklung mündete letztlich im Verkauf des Kerngeschäfts an die österreichische Wienerberger AG im Jahre 1999 und damit auch die Integration des Dachziegelwerks Laufen. Mehr als zwanzig Jahren später übernahm die europaweit tätige swisspor-Gruppe das Unternehmen.

Geschichte Werk Tiergarten
Hochkonjunktur in der Nachkriegszeit

Die Zürcher Ziegeleien nutzten die Phase anhaltend guter Konjunktur nach dem Zweiten Weltkrieg, um ihr Geschäft zu diversifizieren und die Produktionsanlagen zu modernisieren.

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ZZ Fuhrwesen 1990
Diversifikation in der Krise

Die Ölkrise von 1973 hatte gravierende Auswirkungen und löste in den Industrieländern schwere Rezessionen aus. Auch die Zürcher Ziegeleien spürten die Folgen.

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ZZWancor Regensdorf
Neue Rolle im angestammten Geschäft

Die Dekaden seit den 1990er-Jahren waren für die Zürcher Ziegeleien geprägt von Besitzerwechseln, Umstrukturierungen und der immer stärker einziehenden Automatisierung.

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